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Reichenau → Reichenthal

Am Sonntag, den 03. Juni 2012 suchte der wohlbehütete Stab auf verschlungenen Pfaden den Weg von der „Burg zu Richerowien“ zu den „Mauern des Grundemann“. 

Ritter Karl begab sich mit seinen Burgfräulein´, den Fanfaren und einer großen Anzahl an Gefolge auf Wanderschaft um über das Gebiet der Harrucker schließlich die „Reichen-Thaler“ zu erreichen. 

Vor der feierlichen Übernahme musste sich natürlich „Leopold von Reichenthal“ als nächster Aufbewahrer des Stabes als solcher würdig erweisen. So mussten ihm zuerst die musikalischen Sünden erlassen werden, bevor er als trinkfester Stabträger zum Ritter geschlagen werden konnte.


Hört, hört 
ihr Musikanten, Gaukler, Herren und sonstiges gemeines Volk vom „reichen Thale“,

wie ihr sicher schon vernommen habt, befindet sich der Tambourstab auf Wanderschaft.
Aus dem Dorfe am „weißen Bach, dem Vorderen“ ging seine Reise über verschlungene Wege bis an die Gestade des Donaustromes - 
und wieder zurück
um beizeiten zum 50. Wettstreite der Musikanten wieder einzutreffen 
am Fuße des Sternsteines nächst der großen Windmühlen.

So kam er auf gar märchenhafte Weise von den „Albernen Dörfern“ zu den 
„Ottenschläger Hoabeerklaubern“,
wurde dort ehrenhaft übernommen,
vom Haibacher Stabführer in Ehren gehalten,
und in der Burg zue Richerowien (Reichenau) aufbewahrt.

Die Ritter von der Burg zue Richerowien sind nun mit den Burgfräulein und dem gesamten Gefolge ausgezogen, um dem Tambourstab Geleit zu geben.

Sie machten sich auf den beschwerlichen Weg gen Schenkenfelden, 
doch bei den Harruckern fand man keine Bleibe.

So ging die Wanderschaft auf einsamen Pfaden weiter ins Gebiet am Miesenbach,
bis an die Mauern des Grundemann.

Nun ihr Reichenthaler,
da wir jetzt erreicht unser Ziel, 
erweist uns die Gunst, unsere ausgedörrten Kehlen mit frischem Gerstensafte zu benetzten!

Habt Dank für eure Gastfreundschaft!
Jetzt, wo wir gestärkt sind, tragen wir euch auf:

habt gut Obacht auf den Tambourstab den güldnen, 
auf dass ihm kein Ungemach widerfahre,
und er seine Wanderschaft fortsetze,
um wohlbehalten am Saum des Sternwaldes anzukommen zur Sommersonnenwende,
auf dass sich die Spielleut beim Feste der Blasmusik seiner erfreuen können.

Zuvor aber muss der neue Stabträger sich noch würdig erweisen.
Ist er bereit, die Bürde auf sich zu nehmen?
So beweise er vorerst seine Trinkfestigkeit!
Der Mönch möge ihm zuvor die Musikersünden vergeben – auf die Knie!!!
„Leopold von und zu Reichenthal“,
so schlage ich dich zum Ritter der Musikanten und Spielleut,
nimm hier den Stab und halte inEhren.